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Schon immer hatten die seit Jahrmillionen in Bernstein erstarrten Insekten, Kleinstlebewesen
und Fragmente urzeitlicher Farne oder anderer Pflanzen aber auch ganz einfach Tropfen klaren
Wassers, Menschen fasziniert, doch nicht immer ist es möglich die im goldenen Käfig
gefangenen, einstmals lebenden Organismen sichtbar zu machen, so wie sie diese unsere Erde
bevölkert hatten, lange bevor der Mensch glaubte sich diese untertan machen zu können.
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Der Künstler erweckt die Inklusien im Bernstein, dem “Gold des Meeres”, zum Leben.
Mit ausgeklügelter Technik und handwerklicher Meisterschaft schleift er sich an die Einschlüsse
heran, trägt in bis zu 20 Arbeitsgängen sehr hauchdünne Schichten von bernstein ab und es
geschieht ein Wunder: Die Zeit hat den Atem angehalten. Unser Blick fällt auf einen glänzenden
Tautropfen der seit 50 Millionen Jahren seine Frische nicht verloren hat und bis ans Ende dieser Welt
überdauern wird... man hört förmlich das Surren des letzten Flügelschlages der Fliege,
bevor sie für die Ewigkeit erstarrte. Erstarrtes Surren.
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Vieltausendfach – bis zu einem Meter – vergrößert,
sind diese Traumgebilde aus der Urgeschichte unserer Erde Thema vieler Ausstellungen.
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